"Grünes-Rezept" = Ärztliche Verordnung, aber privat zu bezahlen.

 

FAQ zu Grünes Rezept

 

 

 

 

 

 

 

Warum gibt es das „Grüne Rezept“?

 

Grüne-Rezepte sind zu dem Zeitpunkt eingeführt worden, als die Erstattung für nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen wurde. Das Grüne-Rezept war deshalb von Anfang an eine Art Ersatz für die arztgestützte Selbstmedikation.  Mittlerweile werde Grüne-Rezepte aber auch vereinzelt verwendet, um nicht-erstattungsfähige, verschreibungspflichtige Arzneimittel zu verordnen wie beispielsweise Lifestyle Produkte.

 

 

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Kann ich bei meiner Krankenkasse „Grüne Rezepte“ zur Erstattung einreichen?

 

Grüne-Rezepte sind ausdrücklich nicht zur Erstattung durch die Krankenkasse vorgesehen. Sie bringen lediglich die Meinung des Arztes zum Ausdruck, hier könnte auch ein Arzneimittel helfen, welches ich nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnen kann. Wenn eine nachträgliche Erstattung eines Arzneimittels ins Auge gefasst wird, sollte besser ein klassisches Privatrezept vom Arzt geschrieben werden.

 

 

 

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Wie lange sind "Grüne Rezepte" gültig?

 

"Grüne Rezepte" sind wie Privatrezepte generell 6 Monate lang ab Ausstellungsdatum gültig.

 

 

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Dürfen "Grüne Rezepte" wiederholt beliefert werden?

 

Wenn es sich um eine Verordnung es nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimittels handelt, ja. Sonst gelten die gleichen Bedingen wie bei Privatrezepten.

 

 

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Welche Arzneimittel dürfen auf einem "Grünen Rezept" verordnet werden?

 

Prinzipiell alle. Allerdings haben Kassenpatienten einen Anspruch auf ein Kassenrezept, wenn das Arzneimittel eine Regelleistung ist.

 

 

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Sind Arzneimittel, die auf einem grünen Rezept verordnet werden, teurer als im Barverkauf ohne Rezept?

 

Grundsätzlich liegt die Preisfindung bei allen nicht-verschreibungspflichtigen Medikamenten bei der Apotheke. Theoretisch kann es deshalb sein, dass eine Abgabe auf Rezept anders kalkuliert wird als ein Barverkauf. In der Regel wird es aber einen Preis für ein Medikament geben.

 

 

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Was bedeutet der Vermerk „Wunschverordnung“?

 

Der Vermerk „Wunschverordnung“ wird gelegentlich verwendet, um zu signalisieren, dass eine Verordnung auf Verlangen des Patienten zu Stande kam.

 

 

 

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Welche Zahlungsarten sind bei "Grünen Rezepten" möglich?

 

Die Art und Weise wie die Forderung auf ein "Grünes Rezept" ausgeglichen wird, obliegt der Apotheke. Da es sich in der Regel nicht um teure Arzneimittel handelt, die auf einem "Grünem Rezept" verordnet werden, sind die Spielregeln so wie im Barverkauf.

 

 

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Lohnt es sich, "Grüne Rezepte" aufzubewahren?

 

Kosten, die im Zuge von Krankheiten entstehen, können auch steuerlich geltend gemacht werden. Deshalb kann es hilfreich sein, wenn ein "Grünes Rezept" als Dokument für die ärztliche Notwendigkeit beim Finanzamt mit eingereicht wird.

 

 

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